© Jacob Studnar

Bildung als Ausweg aus der Armut

Ghazze, Libanon
Projektförderung 2025: 10.000 Euro

Im Libanon haben die erbitterten Kampfhandlungen zwischen Israel und der Hisbollah dramatische Auswirkungen auf das Leben und den Alltag der Zivilbevölkerung und haben hunderttausende Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht. Dabei beherbergt das ohnehin von Gewalt gebeutelte Land noch immer geschätzte 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge.

Im Projektgebiet, der Bekaa-Region, befindet sich die höchste Konzentration von syrischen Flüchtlingen im Libanon. 90 % der Flüchtlingsfamilien leben in extremer Armut und sind von Sozialleistungen abhängig. Der Großteil dieser Familien lebt ohne Chance auf Bildung für die Kinder, obwohl genau das so wichtig wäre.

Unsere Partnerorganisation ALPHA und die Kindernothilfe arbeiten deshalb seit mehreren Jahren zusammen, um gemeinsam mit der lokalen Organisation Damma in ihrem Zentrum in Ghazze für diese Kinder ein Bildungsprojekt umzusetzen.

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Die unter der Projektleitung der Kindernothilfe Luxemburg und 2025 auch von der Stiftung Kindernothilfe Österreich geförderte Damma-Schule in Ghazze unterstützt syrische Flüchtlingskinder zwischen 3-16 Jahren mit Bildungsangeboten und psychologischer Hilfe. Neben Sprachunterricht im Englischen und Nachhilfe in allen Fächern werden sie von einer Psychologin aktiv begleitet.

Ziel ist es, dass alle im Projekt betreuten Kinder einen positiven Schulabschluss erreichen. Denn nur so haben die eine kleine Chance auf eine Zukunft ohne Armut.

Zusätzlich dient die Schule temporär als Flüchtlingsunterkunft und ist weiterhin ein Unterstützungszentrum für geflüchtete Familien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, um eine nachhaltige Wirkung zu unterstützen. Diese basiert auf der Stärkung des sozialen Umfeldes, in dem die geflüchteten Kinder und Familien ums Überleben kämpfen. Das Projekt im Damma-Zentrum integriert zudem einen partizipativen Ansatz, bei dem die Begünstigten an der Gestaltung von Aktivitäten des Projekts beteiligt sind.

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